Gründung 1848
Der Ursprung des Diakonischen Werkes geht auf den 1848 durch den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern gegründeten „Centralausschuß für die Innere Mission der Deutschen Evangelischen Kirche“ zurück.
Parallel dazu entstand 1848 in Berlin der „Evangelische Verein für kirchliche Zwecke“, der 1920 mit dem „Berliner Hauptverein für Innere Mission“ fusionierte. Daraus ging 1935 der „Gesamtverband der Berliner Inneren Mission e.V.“ hervor. 1945 entstand außerdem als Nachkriegshilfsorganisation das „Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland“.
Obwohl die Spaltung Berlins und der Bau der Mauer die Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsstellen in Ost und West erheblich erschwerte, behielten beide Organisationen zunächst jeweils ihre einheitliche Rechtsform. Erst 1964 fusionierten in West-Berlin Hilfswerk und Innere Mission zum „Diakonischen Werk“ (Westregion der Ev. Kirche).
Wiedervereinigung
In Ostberlin kam es 1969 zum Zusammenschluss beider Organisationen unter dem Namen „Innere Mission und Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Berlin Brandenburg“ (Ostregion der Ev. Kirche) mit Sitz in der Schönhauser Allee 141 im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg.
Im Zuge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten nach dem Fall der Mauer schlossen sich am 20.11.1990 westlicher und östlicher Verband zum Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg – Innere Mission und Hilfswerk – e.V. zusammen. 1993 wurde die neue Hauptgeschäftsstelle (Erweiterungs-, Neubau, Sanierung der Altsubstanz), das Berlin-Brandenburger Haus der Diakonie in der Steglitzer Paulsenstr. 55/56, eingeweiht.
Vereinigung mit dem Diakonischen Werk der schlesischen Oberlausitz
Am 1. Januar 2005 war es soweit: Aus DWBB wurde DWBO. Ausgeschrieben und im Klartext heißt das: Gut ein Jahr nach der Fusion der Evangelischen Kirchen von Berlin-Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz wurden auch die Diakonischen Werke der landeskirchlichen Regionen zusammengefasst. Das vereinigte Werk trägt seit Januar 2005 den Namen „Diakonisches Werk Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz“, abgekürzt (in Analogie zum landeskirchlichen Kürzel EKBO) DWBO.