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Einarbeitung, Anleitung und Begleitung in den Einrichtungen
FSJ-lerinnen und FSJ-ler verbringen den überwiegenden Teil ihrer Zeit in den Einsatzstellen. Die Erfahrungen, die sie machen, sind für sie prägend, da sie sich zum ersten Mal in der Arbeitswelt erleben, sehr jung sind und zumeist wenig Vorerfahrungen haben. Zum Teil kommen sie auch zum ersten Mal intensiv mit Kirche und Diakonie in Kontakt, so dass dieses Jahr auch in dieser Hinsicht für sie bedeutsam ist.
Die Einführung und Begleitung in der Einsatzstelle ist von entscheidender Bedeutung. Mit der Anleitung werden zu Beginn des FSJ wichtige Grundlagen für den weiteren Verlauf des Jahres für alle Beteiligten gelegt.
Einarbeitung
- Einführung in die Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen
- Information über die zuständige Ansprechpartnerin bzw. den zuständigen Ansprechpartner innerhalb der Einrichtung
- Information über Arbeitszeitregelung, Hygiene, Schutzkleidung
- Gründliche fachliche Einführung in alle Tätigkeitsbereiche, in denen die FSJ-lerinnen und FSJ-ler arbeiten werden
- Information über Tätigkeiten, die sie nicht verrichten dürfen
- Hilfestellung bei auftretenden Schwierigkeiten, z.B. Umgang mit Nähe
und Distanz, geschlechtsfremder Pflege, Interessenkonflikten, sexueller Belästigung
- Klärung des Vorgehens bei Notfällen
Anleitung und Begleitung Neben der Einarbeitung spielt die kontinuierliche Anleitung und Begleitung eine wichtige Rolle.
- Die FSJ-lerinnen und FSJ-ler sollen ein möglichst breites Spektrum an Tätigkeiten kennen lernen und Erfahrungen sammeln. Sie sollen Arbeiten ausführen, die für sie und für die Betreuten gefahrlos durchführbar sind
- Sie dürfen keine Verantwortung für Tätigkeiten tragen, die in den Kompetenzbereich des Fachpersonals fallen
- Individuelle z.B. kreative Fähigkeiten der FSJ-lerinnen und FSJ-ler sollen berücksichtigt werden
- Bei der Übertragung von Aufgaben soll darauf geachtet werden, dass eine Über-/Unterforderung vermieden wird.
Die FSJ-lerinnen und FSJ-ler sollen über die Beurteilung ihrer Probezeit informiert werden und weiterhin in regelmäßigen Gesprächen eine Rückmeldung zu ihrer Arbeit erhalten. Spätestens mit Ende der Probezeit wird mit den FSJ-lerinnen und FSJ-ler ein konkreter Aufgabenkatalog vereinbart, dabei ist zu berücksichtigen, dass mit wachsender Sicherheit und Kompetenz dieser angepasst werden kann.
In einem abschließende Gespräch am Ende des FSJ sollen die Erfahrungen beider Seiten ausgewertet werden.
ABC für die Anleitung
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